Schreiben fürs Hören

Muss ein Text, der für das Vortragen gedacht ist, anders geschrieben sein als ein Text, der beispielsweise in einer Zeitung abgedruckt wird?

"Radiosprache" stellt höhere Anforderungen an die Verständlichkeit, weil der Hörer etwas fertig "serviert" bekommt, auf das er zu diesem Zeitpunkt keinen Einfluss mehr hat - weder kann er nicht verstandene Passagen nachlesen, noch kann er die Sprechgeschwindigkeit des Vortragenden beeinflussen. Entsprechechend hoch ist die Gefahr, dass er nicht verstanden wird.

Die nachfolgende Arbeit soll verdeutlichen, dass es sich bei Texten fürs Hören um eine besondere Textsorte handelt. Sie müssen auch dann noch Informationen an den Hörer übermitteln können, wenn er ihnen nicht die volle Aufmerksamkeit widmet. Um dieses Ziel zu erreichen, sind einige Grundregeln zu beachten, die in der Arbeit anhand von Beispielen dargestellt werden.

 

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Arbeit im Rahmen der Vorlesung "Textproduktion": Müssen Texte anders geschrieben werden, wenn sie für eine Moderation verwendet werden sollen? 17 Seiten, Juli 2001 (42 KB).